未成曲调

PHILIPP LAHM: Kapitän a. D.

Elf:

看了这么多,不管是媒体访谈还是小队亲笔,甚至包括他所谓的那本自传,这是我看过的小队最真实的一面和他自己。


很多时候我们说他杀伐果断不近人情,就好像他的神经是钢丝做的,就好像他不会痛,但当我翻到这句话,我只能完完全全把自己交付给这一个任务做一点点菲利普自己都不行/ Ich kann mich nur komplett einer Aufgabe hingeben, ein bisschen Philipp geht einfach nicht,眼泪又不争气地流了出来,还有这几句,有人说这是我的最强项之一对我来说再正常不过/Manche sagen, das sei eine meiner größten Stärken, für mich ist das ganz normal. 


有时候可能看起来是这样好像我的人生计划到最微小的细节一切都计算在内。这听起来好像我只是天生就富有理性。这不是真的。也许人们往往只看到他们想要看到的。/Manchmal mag es so wirken, als sei mein Leben bis ins kleinste Detail geplant, alles Kalkül. Das klingt, als wäre ich ausschließlich rational veranlagt. Das stimmt nicht. Vielleicht sehen die Menschen oft nur das, was sie sehen wollen.


这篇文小队写的很含蓄内敛,就像他一贯的为人处事,然而人非草木孰能无情,我不想过多解读,但我很高兴读到了它,让我更加了解、敬佩和喜欢他。


今天是他告别国家队一周年,去年这时候在办公室哭的不能自已,感到内心突然空了一块,也正因为这点我才下定决心要好好认识他填补这空洞,从知道他这个人到现在13个月过去,我不敢说自己有多了解他,但我愿意用剩下的时间去更好地认识他。




fipstalker:



这是小队退出国家队后第六天发表在德国时代周刊的一篇自我剖析(?XDD,因为很难得地展现了小队最真实的一面,翻出来跟大家分享一下,也正因为这点基本采用的直译法,没有发散没有添加主观情绪,但水平有限,翻不出小队原文的万分之一,真心推荐google翻译成英语看一看




PHILIPP LAHM: Kapitän a. D.


辞去国家队队长对我意味着什么——或:运动员决定自己人生的艺术/诀窍


作者:PHILIPP LAHM


翻译:elf (匆匆翻就,错误都是我的!和小队没有一毛钱关系!欢迎捉虫!


原文链接:http://www.zeit.de/2014/31/philipp-lahm-nationalmannschaft-ruecktritt




当我在马拉卡纳球场朝着天空举起大力神杯,那一刻我永生难忘。慢慢地我才意识到我们做到/成功了。真的:所有的辛苦、专注和努力都得到了回报。压力消失了/我们如释重负。巴斯蒂、米洛、佩尔、托马斯和曼努埃尔朝我走来并向我致谢,那感谢发自肺腑,对我而言意味良多。我不是在庆祝时忘乎所以的人,但成为世界冠军,那感觉真是无法形容地美好。


尽管如此,我不会愚弄/欺骗自己。我也知道另一面的感受,当你在最关键的时刻没有做到,功败垂成,那种盘踞在心口的失望。失败的感受和胜利至少一样深。我只能完完全全把自己交付给这一个任务,做一点点菲利普(自己)都不行。有人说,这是我的最强项之一,对我来说再正常不过。把自己完全奉献给一件事情,当你达不到目标的时候,那么,很遗憾也会导致失望。


在足球界,在我的职业里,胜利和失败仅有他妈的那一线之差。如果伊瓜因在第22分钟为阿根廷打进那个球,世界杯决赛会是什么样?或者他们把握住了另一个机会?我不愿去想。


这种乘坐云霄飞车一般/大起大落的感觉会向每个球员发起挑战。也许只有当你一再地认识到:它也会驶偏方向/不成功,作为竞技运动员的你才能克服这种最高水平层面上的平衡问题。


我这么清楚地体会到这一点是在两年前。那时我们和拜仁从慕尼黑的家门口在欧冠决赛中败给了切尔西。一场仅以微弱之差败出的失利。回想起来这正是我职业生涯里铭刻最深的比赛之一。在这一天我发挥了我最佳之一的比赛表现——但尽管如此,这还是不够。起初我只是很沮丧。后来我一遍一遍想起这个决赛之夜,我才明白,在足球里,也许在所有最高水平的职业运动里,很少有东西你可以百分之百自己做决定。


我们运动员时常依赖于偶然事件,那些我们影响不到的事情——有时候就只是靠运气。慢慢地我开始接受失败隶属其中(的事实),并养成了对我所做之事的谦逊。一年以后我们赢得了欧冠。当然,从外人的角度你可以想,这多么令人满意,所有的负面经历都被这欢乐所湮灭。但根本没那么简单。我现在踢了十年高水平的足球,所有的印象交汇到一起,使我产生了一种感觉:(这其中的)关键/诀窍在于,在合适的时刻得出正确的结论。


作为国家队队长,这些像欧冠决赛的事情会耗费尤其多的精力。它不只是说你专注于自己的比赛就好。为了能领先,我承担起责任,展示出一种姿态。这很美好,但也很耗损精力。通过我在这一年之内的极端经历,我认识到,我不想为竞技运动所驱使。我的人生属于我自己。如果我想保持幸福/快乐,在我的职业生涯之外也是,那么我必须自己决定我的人生,也就是说:在决定让你吃苦果之前做出决定。


所以我在2013年秋天做了决定,在巴西世界杯之后结束我的国家队生涯,只专注于我作为拜仁队长的领导角色。现在,在我退役之际,我们赢得了冠军,这当然是命运的一种恩赐/礼物。俗话常说,应该在最美的时候画上句号。但即使我们没有把这座奖杯带回家,我也会退出。有时候可能看起来是这样,好像我的人生计划到最微小的细节,一切都计算在内。这听起来好像我只是天生就富有理性。这不是真的。也许人们往往只看到他们想要看到的。但我一直所拥有的,是对现实的一定认知。这可能是我不可避免必须要养成的。也许没有这种自我评估的能力,我根本不可能在职业足球里获得成功。在我的职业生涯开始之初,我必须得找准我自己的角色。没有蓝本可以让我引导自己。因为在那时,以我的身高来踢后卫,这是个特例。为了让自己成功,我不得不一直自己思考,我该如何施展自己的能力,不得不一直为此所驱使,通过聪明/巧妙的行动把自己置于聚光灯下。


这种对自我角色的探索意味着我非常之多地忙于(研究)比赛,并和我的教练们探讨(足球的)发展。我一直活在我的上一代,提前成长,并因而也许成长得有点更快。参与其中,我找到了乐趣。


国家队主教练尤阿希姆-勒夫一直是我最重要的探讨对象之一。也许现在也是正确的时机,来打消那条说我在巴西世界杯的时候更喜欢踢中场而不是后卫的流言。在哪个位置支持/配合我的球队,这对我来说根本不重要。在这样的大赛里,至关重要的只是,所有的部分都协调相配。


当然作为队长我必须有机会贡献自己的看法。这在过去几年的国家队一向如此。然而这不是说,不管什么情况都要获得成功/达到目的。成为队长意味着在进退之间的一个不断的交替变化/相互影响。在巴西的每一刻我都有这种感觉,我能表达自己的看法。我甚至相信,过去的这几周是尤吉-勒夫和我合作以来的巅峰。


我仍然感到自己非常健康并且有竞技能力。但现在是时候在我的人生和国家队引进新的结构了。现在责任过渡到了下一代,有部分比我年轻八九岁的小伙子们(身上),他们必须在他们的团队里找到一个自己的领导者,受人尊重,有他的支持他们可以更进一步地发展。这个过程是很正常的。


足球包含的不仅仅是情绪上的高低起伏。你可以发挥出最高水平的这个阶段很短暂,而强度在不断提高。离开并不容易。但我为这个决定而骄傲。我带着清楚的认知选择了这条路。也许到欧洲杯我还可以保持这种水平,但我很高兴能释放自己,现在自己决定结束我在国家队的职业生涯。当你做到了养成对这份工作的尊重,那么退出是一个合理的结论。


我想在拜仁结束我的球员生涯,在那之前,我要把所有的精力投注于我所在俱乐部的任务,因为我知道,我不能永远依靠这份礼物/恩赐。




以下原文:



Was mein Rücktritt als Spielführer der Nationalmannschaft für mich bedeutet – oder: Die Kunst, als Sportler sein Leben selbst zu bestimmen. 


DIE ZEIT Nº 31/2014,24. Juli 2014  08:00 Uhr


EIN GASTBEITRAG VON PHILIPP LAHM




Den Moment, als ich den WM-Pokal im Maracanã-Stadion gen Himmel strecken durfte, werde ich nie vergessen. Ganz langsam realisierte ich, dass wir es geschafft haben. Tatsächlich: All die Mühe, Konzentration, die Anstrengung hatten sich gelohnt. Der Druck fiel ab. Basti, Miro, Per, Thomas und Manuel kamen auf mich zu und bedankten sich, das kam aus tiefem Herzen, das bedeutet mir sehr viel. Ich bin kein Mensch, der beim Feiern alles um sich herum vergisst, aber Weltmeister zu sein, das fühlt sich unbeschreiblich schön an.


Trotzdem will ich mir nichts vormachen. Ich kenne auch die andere Seite, die Enttäuschung, die sich festsetzt, wenn man es im entscheidenden Moment nicht geschafft hat, die Leistung abzurufen. Das Gefühl des Scheiterns geht mindestens genauso tief wie das des Triumphierens. Ich kann mich nur komplett einer Aufgabe hingeben, ein bisschen Philipp geht einfach nicht. Manche sagen, das sei eine meiner größten Stärken, für mich ist das ganz normal. Sich ganz auf eine Sache einzulassen, das kann leider auch zu Enttäuschung führen, dann, wenn man das Ziel nicht erreicht.


Im Fußball, in meinem Beruf, liegen Sieg und Niederlage so verdammt dicht beieinander. Wie wäre das WM-Finale wohl ausgegangen, wenn Gonzalo Higuaín in der 22. Minute für Argentinien getroffen hätte? Oder eine andere Chance genutzt worden wäre? Ich möchte nicht darüber nachdenken.


Diese Achterbahnfahrt der Gefühle fordert jeden Fußballer heraus. Wahrscheinlich kann man den Balanceakt auf höchstem Niveau als Leistungssportler nur bewältigen, wenn man sich immer wieder klarmacht: Das kann auch schiefgehen.


So richtig realisiert habe ich das vor zwei Jahren. Damals verloren wir mit dem FC Bayern im Finale der Champions League zu Hause in München gegen den FC Chelsea. Eine ganz knappe Niederlage. Rückblickend war das eines der Spiele in meiner Karriere, die mich am meisten geprägt haben. Ich haben eines meiner besten Spiele gemacht an diesem Tag – aber es hat trotzdem nicht gereicht. Anfangs war ich einfach nur frustriert. Dann dachte ich wieder und wieder über diesen Finalabend nach, und mir wurde bewusst, dass im Fußball, wie wahrscheinlich auf höchstem Niveau im Profisport generell, die wenigsten Dinge zu hundert Prozent selbstbestimmt ablaufen.


Wir Sportler befinden uns in einer ständigen Abhängigkeit von Zufällen, von Dingen, die wir nicht beeinflussen können – manches ist einfach auch Glück. Langsam begann ich, zu akzeptieren, dass das Scheitern dazugehört, und entwickelte Demut vor dem, was ich mache. Ein Jahr später gewannen wir dann die Champions League. Klar, von außen betrachtet könnte man denken, welch eine Genugtuung, all die negativen Erfahrungen seien von der Freude ausgelöscht worden. Aber so einfach ist das nicht. Ich spiele nun seit zehn Jahren auf hohem Niveau, alle Eindrücke fließen zusammen und ergeben ein Gefühl, die Kunst liegt darin, im passenden Moment die richtigen Konsequenzen zu ziehen.


Als Mannschaftskapitän kosten solche Ereignisse wie die im Finale der Champions League besonders viel Kraft. Es geht nicht nur darum, sich aufs eigene Spiel zu konzentrieren. Ich übernehme Verantwortung, entwickle eine Haltung, um vorausgehen zu können. Das ist schön, zehrt aber auch. Durch die extremen Erfahrungen, die ich innerhalb eines Jahres machte, wurde mir bewusst, dass ich mich nicht vom Leistungssport treiben lassen will. Mein Leben gehört mir. Wenn ich glücklich bleiben will, auch über meine Fußballkarriere hinaus, dann muss ich mein Leben selbst bestimmen, das heißt: Entscheidungen treffen, bevor sie mich einholen.


Deshalb entschied ich mich im Herbst 2013, nach der Weltmeisterschaft in Brasilien meine Karriere in der Nationalmannschaft zu beenden und mich nur noch auf meine Führungsrolle als Kapitän beim FC Bayern zu konzentrieren. Natürlich ist es ein Geschenk des Schicksals, dass wir nun, passend zu meinem Rücktritt, den Titel gewonnen haben. Man soll aufhören, wenn es am schönsten ist, heißt es doch immer. Aber ich wäre auch zurückgetreten, wenn wir ohne diesen Triumph nach Hause gefahren wären. Manchmal mag es so wirken, als sei mein Leben bis ins kleinste Detail geplant, alles Kalkül. Das klingt, als wäre ich ausschließlich rational veranlagt. Das stimmt nicht. Vielleicht sehen die Menschen oft nur das, was sie sehen wollen. Was ich allerdings schon immer hatte, war ein gewisses Realitätsbewusstsein. Das habe ich wohl zwangsläufig entwickeln müssen. Wahrscheinlich hätte ich mich ohne die Fähigkeit der Selbsteinschätzung gar nicht im Profifußball durchgesetzt. Seit Beginn meiner Karriere musste ich meine eigene Rolle finden. Es gab kein Vorbild, an dem ich mich orientieren konnte. Denn mit meiner Körpergröße als Verteidiger zu spielen war damals eher die Ausnahme. Ich musste mir immer Gedanken machen, wie ich meine Qualitäten einbringen könnte, musste mich immer wieder antreiben, mich durch clevere Aktionen in Szene setzen, um mich durchzusetzen.


Diese Suche nach einer eigenen Rolle führte dazu, dass ich mich sehr viel mit dem Spiel beschäftigte und mit meinen Trainern über Entwicklungen unterhielt. Ich lebte immer eine Generation vor meiner, der Zeit voraus, und wurde dadurch vielleicht ein bisschen schneller erwachsen. Ich fand Gefallen daran, mich einzubringen.


Bundestrainer Joachim Löw war immer einer der wichtigsten Gesprächspartner für mich. Vielleicht ist das nun auch der richtige Zeitpunkt, um mit dem Gerücht aufzuräumen, ich hätte bei der WM in Brasilien lieber im Mittelfeld gespielt als in der Abwehr. Für mich spielte es überhaupt keine Rolle, auf welcher Position ich meine Mannschaft unterstützte. Bei einem solchen Turnier ist nur entscheidend, dass alle Mosaiksteine zusammenpassen.


Natürlich muss ich als Kapitän die Möglichkeit haben, meine Meinung einzubringen. Das war in den letzten Jahren in der Nationalmannschaft immer der Fall. Es geht jedoch nicht darum, auf Teufel komm raus etwas durchzusetzen. Kapitän zu sein bedeutet ein ständiges Wechselspiel zwischen einbringen und zurücknehmen. In Brasilien hatte ich zu jedem Zeitpunkt das Gefühl, meine Ansichten äußern zu können. Ich glaube sogar, diese letzten Wochen waren der Höhepunkt der Zusammenarbeit zwischen Jogi Löw und mir.


Ich fühle mich noch immer fit und leistungsfähig. Aber es ist an der Zeit, neue Strukturen in mein Leben und in die Nationalmannschaft zu bringen. Nun kommt die nächste Generation in die Verantwortung, die Jungs sind teilweise acht, neun Jahre jünger als ich und müssen einen eigenen Anführer in ihrer Gruppe finden, den sie respektieren und mit dessen Unterstützung sie sich noch weiter entwickeln. Dieser Prozess ist ganz normal.


Fußball beinhaltet nicht nur ein ständiges Auf und Ab der Gefühle. Die Phase, in der man auf höchstem Niveau spielen kann, ist kurz, die Intensität nimmt immer mehr zu. Es ist nicht einfach zu gehen. Aber ich bin stolz auf diese Entscheidung. Ich habe bewusst diesen Weg gewählt. Vielleicht hätte ich noch bis zur EM das Niveau halten können, aber ich bin froh, mich befreit zu haben und nun selbst bestimmt zu haben über mein Karriereende in der Nationalmannschaft. Wenn man es geschafft hat, Respekt vor dem Job zu entwickeln, dann ist der Rücktritt nun die logische Konsequenz.


Ich möchte meine Karriere beim FC Bayern beenden und bis dahin all meine Konzentration meiner Aufgabe im Verein zuwenden, denn ich weiß, dass ich diese Gabe nicht ewig strapazieren kann.





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  1. Elffipstyle 转载了此文字  到 elf
    看了这么多,不管是媒体访谈还是小队亲笔,甚至包括他所谓的那本自传,这是我看过的小队最真实的一面和他自...
  2. 小歌与松鼠fipstyle 转载了此文字
    我一直在想,这大概就是我如此喜欢他的原因。
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